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Montagetipps

Planungshinweise
Vor Baubeginn möchten wir Ihnen noch einige Planungshinweise mit auf den Weg geben:


Was gehört zu meinem Grundstück? Eingezäunt werden darf natürlich nur das, was einem auch gehört. Um sicherzugehen, was zum eigenen Grund und Boden gehört, sollte der Grenzverlauf anhand der Grenzmarkierungen und nicht etwa anhand alter Hecken geklärt werden.

Bei Unklarheiten hilft hier der Rat eines professionellen Vermessers oder der zuständigen Behörde. Ebenfalls wichtig ist, sich über die Beschaffenheit des Grundstücks im Klaren zu sein. Gibt es beispielsweise Hanglagen? Hier muss man eventuell einen Fachmann zu Rate ziehen, um zu entscheiden, welcher Zauntyp überhaupt für das Grundstück geeignet ist. Für Rückfragen stehen wir Ihnen natürlich mit Rat und Tat zur Seite.

Die lieben Nachbarn! Um von vorneherein jeglichen Ärger zu vermeiden, empfiehlt es sich, den Nachbarn in die Zaunpläne einzuweihen; nicht zuletzt, weil man beim Bau auf der Grundstücksgrenze das Grundstück des Nachbarn betreten muss. Wenn man sich im Vorfeld auf Design, Farbe und Höhe des Zaunes einigt, spricht auch nichts gegen einen gemeinsamen Zaunbau.

Vorsicht, Versorgungsleitungen! Um folgenschwere Missgeschicke beim Ausheben der Fundamente beim Betonieren der Tor- und Zaunpfosten zu vermeiden, sollte beim zuständigen Versorger bzw. bei der entsprechenden Behörde geprüft werden, ob Versorgungsleitungen wie zum Beispiel Gas-, Wasser- und Stromleitungen mit der geplanten Position der Betonfundamente kollidieren.

Die meisten Einfriedungen kommen ohne Tore nicht aus. Deshalb muss man in der Planungsphase überlegen, wer und was alles auf das eingezäunte Grundstück gehen oder fahren wird. Für Personen bieten sich Einzeltore an, bei Fahrzeugen muss es ein Doppeltor sein. Wichtig ist auch zu berücksichtigen, dass genügend Platz zum Öffnen des Tores vorhanden ist.

Damit auch alles mit rechten Dingen zugeht, lohnt sich ein Gang zum örtlichen Bauamt. Unter zwei Metern Zaunhöhe benötigt man in Deutschland zwar in der Regel keine Baugenehmigung, trotzdem muss man die ortsüblichen Gegebenheiten und Vorschriften berücksichtigen. Auch über diese informiert einen die zuständige Behörde am Wohnort. Zusätzliche Vorschriften bezüglich der Höhe, der Oberfläche und auch evtl. der Pfostenabstände gibt es häufig in Vereinssatzungen von Schrebergartenkolonien, Campingplätzen usw.

Tipps zum Einbetonieren
Tipps und Tricks zum Einbetonieren der Pfosten

So betonieren Sie Ihren Pfosten richtig ein!  

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt besteht die Gefahr, dass aufgestautes Wasser
im Pfosten gefriert, sich ausdehnt und den Pfosten sowie das Fundament beschädigt.
Um dies zu vermeiden, müssen die Tor- und Zaunpfosten beim Einbetonieren auf einer
feuchtigkeitsdurchlässigen Schicht (z. B. mittelgrober Kies) stehen, damit gewährleistet ist, dass
Kondenswasser aus dem Pfosten ablaufen kann.

Nach dem Ausheben der Grube bedeckt man den Boden mit einer Schicht aus mittelgrobem Kies und stellt den Pfosten auf die Kiesschicht. Der anschließend eingefüllte erdfeuchte Beton verschließt somit nicht die untere Rohröffnung. Der Pfosten wird also nur von einem „Ring“ aus Beton umschlossen. Das Schwitzwasser kann ungehindert abfließen.